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Die Vergangenheit von Jászszentandrás und Die Gegenwart.

Die Vergangenheit von Jászszentandrás

Jászszentandrás liegt im nördlichen Teil der Tiefebene, am Fuße des Mátragebirges, in der Nähe von Eger und Hortobágy Pussta. Das Dorf ist über die Landstrasse 31 und über die Zubringer 3228 zu erreichen.

Die Lage: 102 m über dem Meeresspiegel, Durchschnittstemperatur 10,30C , durchschnittliche
Niederschlag 50-55 L pro Quadratmeter. Das Dorf hat keinen Fluss und trotzdem gab es in der zweiten Hälfte des XX. Jahrhunderts größere Überflutungen.

Im Jahre 1901 bekam Szentandrás sein erstes Wappen, dieses hat sich des Öfteren geändert. Das Wappen heute: Zipfelsohle auf blauem Untergrund von Rechts nach Links Gold farbig, ein Pflug und eine Ähre.

In diesem Gebiet trifft man auf verschiedene Archäologische Funde. Aus der Bronzezeit sind einige Kulturen und die Besiedlung von Menschen fortlaufend gewesen. Die wichtigsten Funde sind von Kelten-Kriegern die Waffen und die Schmuckstücke ein „szarmate triticum spelta” förmige „fibula”, ein mittelalterlicher goldener Ring mit Lilie, und die Fundstelle von Gräbern., die Gyula Kaposvári (Archäologe aus Szolnok) – auf einem Gehöfte im Jahre 1955 entdeckt hat.

Ernennungsurkunden bestätigen, dass in diesem Gebiet aus der Árpád-Zeit Ortschaften, wie Endrefalva und Meszli existierten. Die Grundsteine von den beiden Kirchen wurden am Ufer der Nemoda gefunden. Durch die Tataren wurden diese vernichtet. Der Gebietbesitzer war ein Kaplan aus Eger und man nannte dieses Gebiet Pusste Szentandrás. Nur weniger Familien haben sich hier niedergelassen. Fortlaufende Besiedlung hat ab dem XVIII. Jahrhundert stattgefunden.

Der Name des Dorfes hat sich zeitlich wegen der grammatischen Regeln und wegen der lateinischen Sprache geändert in:

1236 Endree (Endrefalva) 1399 Szentandrás
1423 Szent-András 1433 Zenthandrás
16.Jh.Szentandrás, Zenthandrás 1727 Zenth-András
1749 Szent-András 19.Jh. Szentandrás, Pusztaszentandrás
1884 Puszta Szent András 1886 Jász Szent András
1910 Jászszentandrás

Von Kőnig Zsigmond bis zur türkischen Besetzung ist die Pussta mehrerer Prozessverfahren zum Opfer gefallen. In den Jahren 1433 und in 1459 wurde den „Jászern” die Benutzung ihre Gutshöfe untersagt. Im Jahr 1552 hat János Horváth Vizehauptmann und Pál Szirmai das
Gebiet von Szentandrás zurückbekommen. Im Jahre 1562 ist der Nutznießer der Pussta der Ort Árokszállás.
Die türkischen Garnison Offiziere Behram-ben Narisz und Bali-ben Ali haben grössere Gebiete1572 erworben. Nach dem die Türken endgültig vertrieben wurden nahm Árokszállás
Die Pussta in seinem Besitz. Am 12.01.1750. hat Maria Terézia für 3000-,.Ft und den Tausch der Matkó-Pussta an Jászárokszállás überschreiben lassen. Aus der sogenannten Inneren Pussta ist ein Dorf entstanden. Dieses wurde am 01.01.1886 selbstaendig und hiess Jász Szent
András.

Geschichte in Jahreszahlen

1236. Erste Erwaehnung über Endree (=Endrefalva)
1264 Das Gebiet von Szentandrás ist Teil des hevescher Burgbesitzes und wird als Leibeigenschaft benutzt.
1399. Am 25.06. wird Szentandrás in das kirchliche Gut in Eger aufgenommen.
1750. Am 12.01. wird mit der Zustimmung von Kőnigin Maria Terézia, Szentandrás Besitz von Jászárokszállás
1750-59 In diesen Jahren wurde die Heilig Kreuz Kapelle gebaut.
1786 Die „Vesszős” oder „Vesszőshalmi” Tscharda wurde gebaut.
1850. Die Grundparzellierung der Pussta.
1884. Die Organisierung der Selbstaendigkeit der Gehöfte.
1886. Die Ortschaft hat die Selbstaendigkeit erworben unter den Namen Jász Szent András.
1894. Am 01.08. wurde eine Sitzung über die Inbesitznehmung gegründet.
1903. Nach den Plaenen von Győző Czigler wurde die Kirche im neogotischen Stil fertiggestellt.
1914-18. Am 1. Weltkrieg hatten 1420 Soldaten aus dem Ort teilgenmen. Von denen fanden 144 Soldaten den Tot.
1919. Die Mitglieder des örtlichen Vorstandens wurden von einer Gruppe rumaenische Soldaten hingerichtet.
1926. Zum Gedenken an die Gefallenen des ersten Weltkrieges Einweihung des Gedenkdenkmales gestaltet von Zsigmond Kisfaludi Strobl. Ehrengast war Erzherzog Josef.
1933. Von Vilmos Aba-Novák, Ferenc Chiovini und István Czumpf wurde die Kirche mit Fresken bemahlt.
1944. am 14.11.marschierte die sowjetische Armee ein. Die Bevölkerung leistete keinen
Wiederstand.
1990. Seit den ersten freien Wahlen wird das Dorf von einem Bürgermeister und 9 Gemeinderaeten vertreten.
Die Gehöfte (Untere, Obere, Járás, Telek-Gehöft, Tadra) sind zusammengewachsen und haben die gleiche Kultur. Charakteristisch war das Schilf (Dachbedeckung), Bekleidung (Derr Schafspelzjacke oder Pelzjacke und weisse Bekleidung). Wegen der jungen Siedlung konnte sich keine volkstümliche Tradition entwickeln, sondern die Einwanderer haben ihre eigene Traditionen eingeführt, besonders jene Einwanderer aus Jászárokszállás.


In der Vergangenheit hat die Pferde- und Stierzucht eine besondere Rolle gespielt. Der Ort war berühmt wegen seinem Tabak- und Weinanbau.
Sehenswert im Dorf sind die Jahre 1933 fertiggestellten Fresken von Vilmos-Aba-Novák und
Ferenc Chiovini, ebenso das Denkmal des Heiligen Andreas, entworfen von Pál Kő.

Die grösste Entwicklung hat das Dorf in den 20iger Jahren erlebt. Es wurde eine Schule für die Lehrkraefte gebaut, der Helden Park und die Levente Sportschiessanlage erstellt. Das Rathausgebaeude erweitert und für den Landarzt eine Wohnung gebaut.

Die Glocken der Kirche wurden ersetzt, Feuerlöschgeraete wurden angeschafft, drei neue Strassen entstanden und alte Strassen wurden ausgebessert.
Eine Lesergruppe wurde gegründetund der erste Reiterverein wurde gegründet. Und dies sind nur einige nennenswerte Aktionen innerhalb von 3 Jahren
Die Glocken der Kirche wurden ersetzt, Feuerlöschgeraete wurden angeschafft, drei neue Strassen entstanden und alte Strassen wurden ausgebessert.
Eine Lesergruppe wurde gegründet und der erste Reiterverein wurde gegründet. Und dies sind nur einige nennenswerte Aktionen innerhalb von 3 Jahren.


Die Gegenwart

Im Jász-Nagykun-Szolnok Landkreis ist die Agrarkultur (Landwirtschaft) typisch.
Die Flaeche der Gemeindemarkung betraegt 4227 Hektar . und die bebaute Flaeche 206 Hektar.
Die Einwohnerzahl von Jászszentandrás betraegt 2624 Einwohner, davon sind ca. 380 Personen unter 18 Jahren, zwischen 18-59 Jahren ca. 1390 Personen und über 60 Jaehrige sind es 864 Personen. Viele Pendler arbeiten in Jászberény, Jászfényszaru oder aber Im Kraftwerk in Visonta, usw.
Seit den 90iger Jahren ist ein Zuwachs von Kleinunternehmern zu verzeichnen.
Zur Zeit 68 Dienstleistungsbetriebe, 8 Industriebetriebe, 4 Lebensmittelgeschaefte und 10 grössere landwirtschaftliche Unternehmungen im Ort.

Der Hauptzweig ist die Landwirtschaft, (Wassermelonen, Getreide, Mais, Trauben und Obst)
Im Aussenbetrieb von Jaszszentandrás wird Fortswirtschaft betrieben. In den Familienbetrieben sind Rinder-, Schweine- und Geflügelzucht zu nennen und von Bedeutung.
Das Wegenetz der Gemeinde betraegt 9 km und die Fusswege 35 km. Im Ort gibt es Strom, ein ausgebautes Telefonnetz, Stadtwasser und Erdgas. In der letzten Phase befindet sich der Ausbau der Kanalisation und die des Kabelfenrsehens. Innerhalb des Ortes befinden sich 56 Feuerlöschstellen.

Die Gemeinde beschaeftigt 12 Angestellte unter der Leitung von Notar Erika Márkus.
Seit dem Jahre 2006. wird die Gemeinde geleitet durch:
Bürgermeister
Ferenc Banka
Vizebürgermeister
László Nagy
Gemeinderaete
Dr. Zoltán Czók, Áron Dávid, Andor Éles, Attila Fehér, Lászlóné Gonda, Zoltán Hegyi,
Zoltán Kertész, László Szabó

Grundschule, Kindergarten und Elementar Kunstschule.
Leiter:
Schuldirektor Zoltán Muhari
Leitende Kindergaertnerin Lászlóné Gonda
Die Schule wurde 1983 gebaut und 2005 erneuert. 16 Lehrer, 1 administrative Angestellte,
3 technische Mitarbeiter unterschtützen ca. 165 Schüler . Neben der Schule befindet sich eine Sporthalle. Den Vorgarten ziert eine geschnitze Lanze, gestaltet von dem jaszszentandrascher Schnitzkünstler Sándor Dávid.

Der seit 1950 mit 3 Gruppen gut ausgestattete Kindergarten, hat z.Zt. 43 Kinder, für die Erziehung und Pflegeaufgaben sind 4 Pedagogen und 3 Kinderfrauen verantwortlich.
Die musikalische Ausbildung, wie Volkstanz, in 3 Altersgruppen aufgeteilt ist bei den Kindern sehr beliebt.
Die Waldorfschule „Napsugár Általános Iskola” ist seit 2005-2006 im Dorf taetig.

Typisches Landschaftshaus
Das Haus wurde 2006-2007 erneuert.
Die Übergabe findet beim 13. Jászwelttreff im Juni 2207 statt. Das ehemalige Schulgebaeude wurde 1875 erbaut und wird ab Juni 2007 staendige und zeitweillige Ausstellungen beherbergen.

Kulturhaus und Bibliothek

Versucht den Dorfbewohnern eine gute Leistung auf alle Ebenen zu geben. Hier finden verschiedene Veranstaltungen der unterschiedlichsten Ortsgruppen statt.
Die im Kulturhaus untergebrachte Bibliothek beherbergt zur Zeit 19000 Bücher.
Sie hat eigens für Erwachsene und Kinder einen Lesesaal., ebenso kann Video und DVD gezeigt werden. Der Internetzugang ist über 2 Computer möglich. Gegen Gebühr steht ein Fotokopierer zur Verfügung.
Einmal im Jahr findet ein Dorftag statt. Verschiedene Feste wie Weinerntefest, Konzerte, Jubilaeen, oder Weihnachtsfeste verschiedener Vereine können hier veranstaltet werden.

Aerztliche Einrichtungen

Hausarzt Dr. Zoltán Czók
Zahnarzt Dr. Piroska Lefter
Sowie eine Apotheke, Fürsorgerin und eine Kinderbetreuerin.

Soziale Dienstleitung

Für die aelteren Mitbürger leisten 2 Pfleger (-innen) Hilfsdienste im Haus so wie bei der
Essensverteilung.

Andrástermál Kft

Untersteht der Gemeindeverwaltung. Verantwortlich für die Trinkwasserversorung und für den Betrieb vom Thermalbad und Campingplatz. Der Campingplatz und das Thermalbad befinden sich im Zentrum der Gemeinde in einem ca. 20000 Quadratmeter grossen Park.
Das Thermalwasser eisenhaltig und hat auch andere Zusaetze. Geeignet für die Bewegungsorgane, rheumatische und gynekologische Erkrankungen. Neben dem Thermalwasserbecken stehen dem Erholungssuchenden ein Schwimm-, Kinderbecken und eine Rutschbahn mit drei verschiedenen Bahnen zur Verfügung.
Im Park befinden sich Tischtennis, Billiardtisch, Kinderspielplatz und Schaukel. Neben den Campingplaetzen sind auch Bungalows zur Unterkunft für 4 Personen zu mieten. Der Campingplatz der sog. „Insel der Stille und Ruhe” hat 3 Sterne und hat seit jahzehnten wiederkehrende Gaeste aus vielen Nationen.
IPA Park

Der internationale Polizeiverein hat einen Denkmalpark errichtet und wurde von Arthour Troop gegründet. Im Jahre 1998 wurde der Grundstein gelegt und im Jahr 2000 übergeben. Bei der Gründung hat Herr László Stuhlik viel dazu beigetragen und geleistet.

Trüffel Museum
Gegründet von Herrn László Stuhlik. Das Trüffel Museum ist das erste in Ungarn und das zweite in Europa.

Parks und Denkmale
1. Welttkrieg Denkmal. Ds Denkmal von Zsigmond Kisfaludi Strobl wurde für die 144 Heldentoten erstellt.

2. Weltkrieg Denkmal. Das Denkmal wurde von Róbert Cscíkszentmihályi am 10.05.1992 enthüllt,

Das Schwalbenhaus
Im Jahr 2003 wurde das Haus mit 5 Wohnungen (65-80 Quadratmeter) für junge Dorfbewohner übergeben.

Der Ahorn
Der Stolz des Dorfes ist der 100 jaehrige grüne Ahorn. Als Andenken wurde dieser gepflanzt an die 1848 er Revolution.

Unternehmer (Arbeitgeber)

Ko-Bor Hús Kft
Trans-Ker-Szolg.Kft.
Prince Oliver Bt.
Taxus 2004 Kft.
Éles Andor
Agrowerk Szövetkezet
Sylvain Kft.
Rehabit Komplex Kft.
Fort-Kom Kft.
Gabona és laktofarm Kft.
Jász gazda Kft.
Kókainé Balla Katalin
ÖNÉRT-Közért
3 Kiss Pékség
Lambardova pincészet
Novák Károlyné díszfaiskolája
Jászinvest Zrt.
Erdőbirtokosok szövetkezete
Jászfa-Ker 2003 Bt.
Doma-Fruct Bt.
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